Neu an der Poststraße in Kaldenkirchen: die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Angeboten werden Serviceleistungen für Handwerksbetriebe. Auch in den Niederlanden sollen Ansprechpartner gesucht werden.


Das scheuen wir uns an (von links): Würth-Vertiebsleiter Christian Schrade, Bürgermeister Christian Küsters, Niederlassungsleiter Rick Schlichting und Christoph Kamps (Wirtschaftsförderung Stadt Nettetal). Foto: Stadt Nettetal

Nettetal (red) 28. Januar 2026 Mitte Dezember besuchten Bürgermeister Christian Küsters und Christoph Kamps von der Wirtschaftsförderung der Stadt Nettetal die neue Würth-Niederlassung auf der Poststraße in Kaldenkirchen. Mit der Ansiedlung der Adolf Würth GmbH & Co. KG gewinnt Nettetal einen starken Partner im B2B-Spezialvertrieb für Handwerk und Gewerbe. Empfangen wurden die Vertreter der Stadt von Christian Schrade, Vertriebsleiter und Rick Schlichting, Niederlassungsleiter. Bei einem Rundgang durch den Store stellten sie das Konzept der Niederlassung vor, die – wie die Würth-Standardniederlassungen – eine Fläche von rund 600 bis 800 Quadratmetern umfasst.

Der Standort Kaldenkirchen deckt alle Gewerke ab und verfolgt das Ziel, möglichst alle Serviceleistungen für Handwerksbetriebe anzubieten. Der klare Fokus liegt dabei auf dem professionellen B2B-Bereich. „Wir werden nie die günstigsten sein, sondern wollen durch Top-Qualität und sehr guten Service überzeugen“, betonte das Würth-Team. Aktuell ist die Niederlassung in Kaldenkirchen mit zwei Mitarbeitenden besetzt.

Rund 25 Prozent des Geschäfts werden über den Online-Handel abgewickelt, der überwiegende Teil erfolgt weiterhin über den Außendienst. In Nordrhein-Westfalen betreibt Würth insgesamt 99 Niederlassungen, die etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaften. Am Standort Kaldenkirchen sind rund 5.000 Produkte verfügbar, während das Gesamtsortiment von Würth etwa 150.000 Artikel umfasst. Deutschlandweit gehören 287 Tochterfirmen zur Würth-Gruppe mit mehr als zwei Millionen Produkten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. So verfügt Würth über einen Fuhrpark von rund 8.000 Fahrzeugen, davon bereits 3.000 Elektrofahrzeuge. Zudem engagiert sich das Unternehmen in Schulprojekten und unterstützt Vereine, die sich gezielt um Förderung bewerben können.

Die grenznahe Lage Kaldenkirchens bietet zusätzliche Potenziale: Künftig sollen verstärkt auch Handwerksbetriebe aus den Niederlanden angesprochen werden. Perspektivisch wird zudem geprüft, den Store teilweise auch für Privatkunden zu öffnen – ohne den klaren B2B-Schwerpunkt aus den Augen zu verlieren.

Bürgermeister Christian Küsters und Wirtschaftsförderer Christoph Kamps begrüßten die Neuansiedlung ausdrücklich: „Die Adolf Würth GmbH & Co. KG steht für Qualität, Service und Verlässlichkeit. Die neue Niederlassung ist eine echte Bereicherung für den Wirtschaftsstandort Nettetal und unterstreicht unsere Attraktivität für spezialisierte Unternehmen.“

Bildunterschrift v.l.: Würth-Vertiebsleiter Christian Schrade, Bürgermeister Christian Küsters, Niederlassungsleiter Rick Schlichting, Christoph Kamps (Wirtschaftsförderung Stadt Nettetal). Foto: Stadt Nettetal